Abschnitt 76

Brenwir und Sie dringen auf einem bewachsenen Pfad seitlich des Baches vor, wohl wissend, daß die alte, zwischen Felsen versteckte Mühle nicht weitab liegen kann. Allein, der Pfad verliert sich bald, und Sie haben sich im dichten Gebüsch zwischen schneebedecktem Gestein verirrt doch nicht lange, denn das Rauschen des Mühlrades verkündigt Ihnen die Nähe des gesuchten Ortes.

Von einer Felsnase aus sehen Sie das alte schwarze Holzgebäude vor sich liegen, von steilen Felsen und hohen Bäumen umgeben. Über umgestürzte Baumstämme gelangen Sie erneut auf den schmalen Pfad und begeben sich zum Mühlrad knarrend, uralt; ewig dreht es seine Kreise, angetrieben von dem rauschenden, sprudelnden Wasser, das hier über einen Felsvorsprung in die Tiefe stürzt und Steine und Mühlrad mit einer dicken Eiskruste überzogen hat.

Brenwir hockt sich auf einem Baumstumpf nieder, und auch Sie lassen Ihren Gedanken freien Lauf. Fast eine halbe Stunde verweilen Sie so, schweigsam und sinnierend, und als Sie schließlich aufschrecken, kommt es Ihnen vor, als seien nur wenige Augenblicke vergangen. Sie bedeuten Ihrem Freund, daß Sie gehen wollten, und er nickt.

Auf dem Rückweg kommen Sie nicht vom Pfad ab, und als Sie erneut die ersten Häuser passieren, überlegen Sie sich, wohin Sie Ihr Spaziergang als nächstes führen soll: Unweit des Dorfplatzes, direkt neben dem quirligen Mühlbach, haben Sie eine gemütliche Bank entdeckt, auf der es sich sicherlich vortrefflich ausruhen läßt (30). Doch nach der mühsamen Kletterei über Stock und Stein erscheint Ihnen auch ein Besuch in "Rufus Kelch" reizvoll (83), ebenso der Dorfplatz, wo sich die Kinder des Ortes munteren Schneespielen hingeben (70).