Durch den Klostergarten gelangen Sie zum mächtigen Tempelbau, den Sie über das südliche Seitenschiff betreten. Voll Ehrfurcht schreiten Sie in das Zentrum der Vierung: Weit über Ihnen wölbt sich die freskenverzierte Decke wie ein zweiter Himmel, und da die Sonne im Osten schon hoch am Morgenhimmel steht, brechen sich ihre Strahlen in den Fenstern des halbkreisförmigen Altar- und Chorraumes in den schillerndsten Farben. Dort an den Seiten des Altares stehen die Hochsitze des Hohen Lehrmeisters und der Hüter des Klosters. Die Mönche und Adepten, die Novizen und das Gesinde nehmen während der Andachten auf den Bankreihen im Hauptschiff der Halle Platz. Überall stoßen Sie auf kunstvoll gefertigte Wandmalereien, Meisterwerke der Holzschnitzerei und feingliedrige Säulen, und all das erfüllt Sie mit tiefster Ehrfurcht.
Still entzünden Sie eine Opferkerze für den Götterfürsten und beschließen, die Gunst der Stunde für eine kurze Andacht zu nutzen (11). Während Ihres Rundgangs durch die Bethalle haben Sie den Eingang zu den Gewölben der Krypta entdeckt, und Sie ziehen es vor, auch ihr einen Besuch abzustatten (82). Sind Sie aber der Meinung, der ehrfurchtsgebietenden Eindrücke genug gesammelt zu haben, begeben Sie sich zurück auf den Klosterhof, um unter Umständen noch andere Teile der Anlage in Augenschein zu nehmen (21).