Abschnitt 11

Mit geschlossenen Augen knien Sie vor einem der zahlreichen Praiosschreine nieder und versinken in Andacht. Ihre Lippen formen lautlose Worte, als Sie den Segen des Gottes für Ihre morgige Weiterreise erflehen. Das ehrfurchtsgebietende Schweigen, der Duft der Opferkerzen um Sie herum scheint sich zu verdichten, und erstaunt stellen Sie fest, daß Ihnen die Sinne schwinden, daß Sie weggetragen werden, weit weg von allen Ihnen bekannten Dingen... Und doch, Sie fühlen keine Furcht, ja, nicht einmal Erstaunen, als das Bild eines majestätischen, von gleißendem Licht umstrahlten Greifen vor Ihren Augen erscheint. Langsam hebt er die Pranke, deutet auf etwas hin, stößt Worte, die Sie nicht verstehen können, aus dem Rachen... Da plötzlich löst sich das Trugbild auf, und Ihr Blick ruht auf dem Abbild des Gottes im Holz des Schreines.

Sie wollen so schnell wie möglich weg von diesem unheimlichen Ort und verlassen den Tempel (21).

Oder haben Sie noch immer nicht genug gesehen und besuchen auch noch die Krypta (82)?