Abschnitt 52

Zuerst schlendern Sie quer über den Innenhof am Bergfried vorbei zu den Werkstätten, die neben dem Torturm des Klosters errichtet wurden. Dort gönnen Sie sich einen Blick in die geräumige Schmiede der Ordensburg, die Glaserei und einen kleinen Schusterbetrieb, wo allerortens bereits eifrig gehämmert, gefertigt und geflickt wird.

Anschließend begeben Sie sich zurück auf den Hof, wo Sie kurzerhand einen Mönch nach der Mühle des Klosters fragen. Bruder Dankwart, wie er sich nennt, bietet an, Sie zur Mühle zu führen, die sich direkt neben dem Speisesaal des Gesindehauses befindet. Bruder Dankwart erklärt Ihnen die Funktion der mächtigen Mühlräder, deren Erfindung ein Segen der Götter sei, wie er es ausdrückt.

Danach führt Sie der Bruder auch in die klostereigene Brauerei - eine ebenso beeindruckende Anlage. Sie können nicht umhin zu fragen, wo der kostbare Gerstensaft gelagert werde, und erfahren von dem Mönch mit einem Augenzwinkern, daß die Bierfässer ebenso wie alle anderen Vorräte in die unter und neben der Käserei liegenden, riesigen Kellergewölbe des Bergfriedes geschafft würden, über die Bruder Ansgar, der Hüter der Keller, auch Kellermeister genannt, wachte.

Dankbar verabschieden Sie sich von Bruder Dankwart und setzen Ihren Weg fort zu den Ställen, wo Sie der störrischen Ella eine Handvoll Hafer holen und die Stallknechte beim Ausmisten beobachten. In diesem Stall sind die Pferde, Mulis und Esel untergebracht, in einem zweiten, größeren stoßen Sie auf Scharen von Schweinen, Ziegen, Schafen, Kühen und Hühnern.

Ziellos schlendern Sie zwischen den Boxen umher, da vernehmen Sie aus einer hinteren Ecke aufgeregtes Geflüster. Obwohl ein ungutes Gefühl in der Magengegend davon abzuraten scheint, hier die Nase in merkwürdige Vorgänge zu stecken, erwacht wieder einmal Ihre Neugier. Sie geben Ihr nach (61) oder schreiten lieber zurück auf den Hof (21).