Die Halle der Skriptoren ist wahrlich beeindruckend! Etwa zwei Dutzend Mönche und Adepten sitzen schweigsam an kleinen Schreibpulten und sind damit beschäftigt, kostbare Schriftrollen, Folianten und Pergamente zu kopieren. Etwas abseits, an den schmalen Fensterschlitzen, sitzen ältere Mönche, die versonnen aus dem Fenster schauen oder sich in plötzlicher Eingebung an den Kopf fassen augenscheinlich sind sie damit beschäftigt, eigene Schriften anzufertigen.
Am Ende der Halle befindet sich ein Podest, auf dem ein Mönch in der roten Kutte der Klostervorsteher Platz genommen hat. Er liest in einem riesigen, uralten Buch, wie zur Statue erstarrt; nur seine Augen schweifen ab und zu über die Schreiber. Ehrfürchtig und auf Zehenspitzen schleichen Sie sich in die Halle, nachdem Sie sich zur Sicherheit bei dem Vorsteher erkundigt hatten, ob Sie das Skriptorium betreten dürfen.
Vorsichtig wagen Sie einige Blicke über die Schultern der Brüder und beobachten sie bei der kunstvollen Anfertigung von farbigen Lettern und Rahmenwerk. Wahrlich, der Gang in den Bergfried hat sich gelohnt, denken Sie, und verlassen die Halle der Skriptoren so leise, wie Sie gekommen sind. Vor dem Ausgang des Turmes müssen Sie einigen Novizen ausweichen, die einen riesigen Bottich voller Schweineblut in die Küche tragen, wohl um Blutwurst daraus zu machen, dann treten Sie auf den Hof (21).