Abschnitt 4

Sie hämmern mit der Faust gegen das schwere, östlich gelegene Eingangstor. An den Berghängen hallen die Schläge wider und verdichten sich zu einem düsteren Stakkato - so und nicht anders muß es klingen, wenn Boron tief unten in seinem Reich mit dem Totenstock gegen den Schicksalsbaum schlägt, um seine Sendboten in die Welt der Sterblichen zu schicken, sagen Sie sich insgeheim... Nach einer Weile bangen Wartens, kurz bevor Brenwir zu einem erneuten Klopfen ansetzen kann, ertönt ein schwerfälliges Schlurfen auf der anderen Seite des Tores. Auf Augenhöhe öffnet sich eine kleine Klappe, und der Klosterpförtner blickt Sie feindselig an.

"Wir geben nichts, trollt euch!", bellt er Ihnen entgegen. Sie packt ein heftiger Zorn doch noch ehe Sie dem unverschämten Mönch die passenden Sätze an den Kopf schleudern können, hat Brenwir das Wort ergriffen: "Werter Bruder des Praios, vermag die Dunkelheit auch Eure ehrwürdigen alten Augen zu trügen, so sind wir doch nur einfache Pilger, müde Wanderer, die Euch in dieser kalten Firunsnacht um den gnädigen Schutz des Sonnengottes bitten!"

Sie trauen Ihren Ohren nicht, als Sie Brenwirs Worte vernehmen wahrhaftig, ein redegewandter Spielmann müßte man sein! Als sich die Klappe wieder schließt und kurz danach das Tor aufschwingt, zwinkert Ihnen Ihr Freund fröhlich zu und betritt die Ordensburg. Unter dem mißmutigen Blick des alten Pförtners treten auch Sie durch das Tor. Der in eine schlichte ziegelfarbene Kutte gekleidete Mönch stellt sich als Bruder Horatius vor und heißt Sie an, ihm zu folgen.

Wollen Sie den unfreundlichen Mensch in eine Plauderei über das Kloster und das schlechte Wetter verwickeln (28) oder schreiten Sie erst mal schweigend hinterdrein (37)?