Durch den Torgang am Westende des Klostergartens gelangen Sie in einen Nebenhof mit Wohngebäuden, dahinter erkennen Sie den Latrinenbau, und zu Ihrer Rechten, neben dem Eingang zum Versammlungs- und Speisehaus der Mönche, führen breite Steinstufen hinauf zum säulenumfaßten Tempelportal, das nach alter Sitte gen Westen weist. Hinter dem Tempel, dicht an der nördlichen Mauer, beginnt ein Gräberfeld. Und zu Ihrer Linken blicken Sie in einen geräumigen Seitenhof mit Bäumen darauf, der vom Kreuzgang der Ordensburg gesäumt wird. In der Mitte des Hofes steht eine Praiosstatue plötzlich überkommt Sie der Wunsch, einmal zu lauer Sommerszeit diese Anlage abzuschreiten, wenn die Bäume Laub tragen, das Gras zwischen dem Kreuzgang mit Klee und Blüten durchsetzt ist und ein leichter Lufthauch für Kühlung sorgt... Lächelnd betreten Sie den Gang, von dem zahlreiche Türen in die angrenzenden Gebäude führen, die Ihnen ein freundlicher Novize als Dormitorien, die Schlafstätten der Brüder, als Klosterhospital und Badehaus beschreibt.
Doch plötzlich halten Sie inne, denn in einem Winkel des Ganges steht Brenwir der Spielmann, ins Gespräch mit einem Mönch vertieft. Sie wollen auf Ihren Gefährten zueilen, doch da ist er schon durch eine Tür verschwunden! Grübelnd schreiten Sie den Gang ab, in bestem Einklang mit einem Dutzend meditierender und betender Ordensbrüder. Nach einer Weile kehren Sie zurück auf den Innenhof (21).