Der Knecht, den Sie befragen, weiß nichts von einem fahrendem Spielmann weder, daß ein solcher jemals in der Ordensburg weilte, noch, daß er abgereist ist. Reichlich niedergeschlagen stochern Sie in der farb- und geschmacklosen Sülze herum, bis sie Ihnen von einer Magd wütend weggezogen wird. "Das gute Essen...", fährt sie Sie vorwurfsvoll an, und ohne es zu wollen, müssen Sie grinsen. Brenwir hätte jetzt einen passenden Scherz auf den Lippen gehabt... Doch daß der Freund abgereist ist, daran haben Sie nun keinen Zweifel mehr. Ach ja, und als Ihren Freund wollten Sie den Spielmann doch nicht mehr bezeichnen, wo er das Kloster klammheimlich, noch dazu nachts verlassen hat... Nein, so geht man nicht mit Freunden um!
Anderseits, wie kalt, wie langweilig wird die Reise ohne ihn sein... Aber das Klagen hilft Ihnen auch nicht weiter. Also begeben Sie sich in Ihre Kammer, vervollständigen Ihre Winterausrüstung und verlassen die Ordensburg. Nachdem Sie sich bei Bruder Horatius, dem wortkargen Pförtner, abgemeldet und ihm für die Gastfreundschaft des Ordens gedankt haben, gehen Sie am Fuß des Bergfrieds vorbei, hinunter auf den Paß (5).