Mit finsterer Miene tritt Ida an Ihren Tisch heran. "Ich verlange, mit Euch sprechen zu dürfen!" trägt sie in einem ungewohnt selbstbewußten Ton vor . Überrascht blicken Sie das Mädchen an. Sie beenden Ihre Mahlzeit und sagen: "Gut, folge mir in mein Zimmer, da sind wir ungestört!" Trotzig flackern Idas Augen auf, doch dann begleitet sie Sie in die Kammer .
"Nun, was hast du mir zu sagen?" haken Sie neugierig nach. Idas Mienenspiel schlägt in deutliche Verzweiflung um, sie muß hart an sich halten, um ihren Tränen nicht freien Lauf zu lassen. Verdutzt hören Sie sich die Vorwürfe an, die sich auf jenen Abend beziehen, an dem Ida Sie in Alwirs und Ninas Geheimnis einweihte: "Ihr habt mich schändlich betrogen und mein Vertrauen mißbraucht, indem Ihr das Geheimnis nicht für Euch behalten konntet und Alwir gleich damit bloßgestellt habt!"
Ida fängt hemmungslos an zu weinen, und obwohl Sie sich die größte Mühe geben, die Dinge richtig zu stellen, werden Sie von der Magd zornig zurückgewiesen: "Ich will Euch nie mehr sehen und ich will nichts mehr mit Euch zu tun haben!" und mit diesen Worten rennt Ida aus dem Zimmer .
Verwirrt und nachdenklich ziehen Sie in Erwägung, Arras de Mott samt aller Bewohner für immer aus Ihrem Herzen zu streichen und einfach die Ordensburg zu verlassen (98). Andererseits fühlen Sie sich Brenwir immer noch verpflichtet und wollen ihn nicht einfach im Stich lassen... Vielleicht sollten Sie erst einmal den Tempel aufsuchen, um in aller Abgeschiedenheit über das Geschehene nachzudenken (184). Wenn Sie jedoch vorhaben, jetzt gleich mit Ihren Ermittlungen fortzufahren, sollten Sie sich am besten bei dem Novizen Finbar (151) oder dem Bruder Botanicus nach Neuigkeiten erkundigen (97), falls Ihnen einer der beiden noch einen Gefallen schuldig ist.