Auf dem Klosterhof von Arras de Mott treffen Sie vornehmlich auf niedere Bedienstete, Mägde und Knechte also, die in den Werkstätten, in der Küche und den Ställen arbeiten. Nur zögernd sprechen Sie schließlich einen Burschen an, der Ihnen ganz sympathisch vorkommt. Der Angesprochene bejaht Ihre Frage nach einem kurzen Gespräch, wirkt aber nicht besonders erfreut über diese Abwechslung. Auch scheint ihm die Kälte hier draußen nicht sonderlich zu behagen, so daß sein Blick mehrmals sehnsüchtig zur Küche hinüber schweift.
"Mein Freund", setzen Sie vertrauenserweckend an, "habt Ihr in diesem Kloster eigentlich viel mit den Mönchen und Priestern zu tun?"
Verwirrt blickt Sie der Bursche an. "Ja... nein", stammelt er, "Ich meine, ich tische ihnen auf und schaffe im Wohnhaus der Novizen, aber..."
Bei seinen letzten Worten werden Sie hellhörig. Im gleichen Atemzug bemerken Sie, daß Bruder Egidius das Gesindehaus soeben verlassen hat und über den Hof näherkommt. "Wann kann ich mit Euch einmal in Ruhe sprechen?" raunen Sie dem frierenden Knecht zu und verweisen auf Ihren Geldbeutel. "Ich weiß nicht..." gibt er unsicher zurück. "Heute Abend, im Bogengang!" ordnen Sie kurzerhand an. "Und wie ist Euer Name?" wollen Sie noch wissen. "Erkbert", beantwortet der Bursche Ihre Frage .
Stumm nicken Sie und wenden sich ab. Der Knecht eilt zum Bergfried weiter, wohin auch Sie Ihre Schritte lenken, um nicht mit dem Küchenwart, Bruder Egidius, zusammenzutreffen (131).