Abschnitt 33

Die Augen der Anwesenden hängen an Ihren Lippen, und als Sie laut verkünden "Na schön, dann werden wir den Riesen einmal das Fürchten lehren!", steht den Corwickern die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. Auch Brenwir nickt zustimmend und tätschelt den Griff seines Degens, was ihm die schmachtenden Blicke so mancher jungen Dorfmaid einbringt. Sie erkundigen sich bei Waldemar nach der Heimstatt des Riesen, erhalten aber lediglich Achselzucken zur Antwort. Doch die Richtung, aus der Smergel nachts in das Dorf schleicht, vermag der Wirt zu benennen, so daß Sie gar nicht lange zögern, sondern zum Aufbruch drängen.

Unter zahlreichen guten Wünschen und Schulterklopfen machen Brenwir und Sie sich auf, Spuren zu suchen. Diese sind schnell gefunden Smergel hinterließ eine deutliche Fährte aus abgeknickten Jungbäumen und breiten Fußabdrücken, und nach einer guten halben Wegstunde haben Sie seine Lagerstatt erreicht. Schon von weitem dringt wahrhaft markerschütterndes Schnarchen an Ihre Ohren, und mit angehaltenem Atem schleichen Sie sich heran, dicht gefolgt von Brenwir.

Sie kauern sich hinter einen Busch und betrachten die merkwürdige Szenerie: Vor einer steil aufragenden Felswand, in der breit die Öffnung einer Höhle gähnt, sitzt Smergel, der Riese. Er lehnt sich an einen Baum, der sich unter seinem Gewicht nach hinten gegen den Fels biegt, sein Kopf ist zurückgelegt, und aus dem sperrangelweit geöffneten Mund dringen ohrenbetäubende Schnarchgeräusche. Mehrere grob zusammengenähte Felle bedecken den mächtigen Körper, doch besonders auffallend nimmt sich ein Ledergürtel aus, dessen goldene Schnalle, kunstvoll gefertigt, eine schwungvolle Inschrift trägt. Neben der Gestalt erkennen Sie ein leeres Faß Bier und Reste der Lebensmittel, die Smergel in der vergangenen Nacht aus Corwick geholt hat.

Sie schauen zu Brenwir, der fragend die Augenbrauen hebt und auf einige Büsche deutet, in deren Deckung Sie sich näher anschleichen könnten. Wollen Sie dies tun (54) oder lieber abwarten und aus Ihrem sicheren Versteck heraus die Sache weiter beobachten (43)? Sollte Sie aber nun doch der Mut verlassen, können Sie selbstverständlich Brenwir bitten, die Sache aufzugeben und zurück ins Dorf zu schleichen (7).