Abschnitt 182

Vom Innenraum der Bethalle steigen Sie in die Gruft hinab und blicken im flackernden Licht der Fackeln auf die lange Reihe der Totenschreine. Gespenstige Ruhe herrscht hier unten, wo die würdigen Mönche, die Ordenshüter und berühmte Pilger zur Ruhe gebettet werden. Zögernd lösen Sie eine Fackel aus der Halterung und folgen den Schreinen in die Dunkelheit.

Nach mehreren Schritten hören Sie vor sich ein Geräusch. Sie zucken unwillkürlich zusammen und versuchen, mit der Fackel vorauszuleuchten. Gebannt starren Sie auf die Gestalt, die zusammengekrümmt vor einem Reliquienschrein hockt und Gebete stammelt. Im Licht Ihrer Fackel erkennen Sie einen alten Mönch, der Sie aus trüben Augen anstarrt.

"Fort, verschwindet! Alleine sein will ich! Geht!" krächzt er Ihnen entgegen. Erschaudernd weichen Sie zurück. "Verschwindet!" gellt die Stimme.

Sie beeilen sich, zurück zum Eingang der Krypta zu gelangen, befestigen die Fackel und verlassen die Gruft. Ein paar tiefe Atemzüge lassen Sie wieder zu klaren Gedanken kommen: Solange der Alte dort unten betet, können Sie nicht ungestört die Gruft erforschen.

Sie fassen folgende Möglichkeiten ins Auge, die Zeit zu überbrücken: Einen aufregenden Besuch bei der Dirne im Dorf, sofern Ihnen diese bekannt ist (141), eine ausgedehnte Suche nach Alwir, dem Novizen (206), oder ein wärmendes Bad im Badehaus (112).