Abschnitt 158

Während Sie mal hier, mal da unter den Novizen nach Alwirs Schicksal fragen, kommen Ihnen die unterschiedlichsten Gerüchte zu Ohren: Sie hören haarsträubende Spekulationen über einen eifersüchtigen Nebenbuhler, der Alwir heimtückisch ermordet haben soll, um das Amt des Bibliothekarsgehilfen für sich beanspruchen zu können. Auch die Geschichte, in der Alwir einem Anfall von Wahnsinn erlegen sein soll, wegen der Geister der Toten in der Krypta und einem Geheimgang in der Gruft, der in die sagenhaften Schatzkammern von Arras de Mott führt, halten Sie nicht für besonders glaubhaft. Schon wesentlich wahrscheinlicher erscheint Ihnen das Gerücht, daß Alwir sehr unter einer unkeuschen Verfehlung gelitten habe und seinem jungen Leben deshalb ein Ende setzte.

Wenn Sie die Zeit bis zum Essen nicht ungenutzt verstreichen lassen wollen (204), können Sie sich noch einmal der Untersuchung des Bergfriedes widmen (133) oder den Knecht Erkbert, so Ihnen dieser Bursche bekannt sein sollte, aufsuchen, um mit ihm ein aufschlußreiches Gespräch zu führen (179).