Ihr Blick wandert zum Tor in der Klostermauer. Noch immer können Sie sich keinen Reim auf die ganze Sache machen: Was für einen Grund mag es geben, daß man hier in diesem abgelegenen Kloster ihren Gefährten Brenwir festhält? Ob ihn eine bestimmte Sache hierher geführt haben mag? Von Anfang an war Ihnen diese Burg unheimlich gewesen - der finstere Orden, seine seltsamen Riten....
Ihre Gedanken werden jäh unterbrochen, als sich die Sichtluke öffnet. Bruder Horatius, der Pförtner, mustert Sie eindringlich. "Das Wetter..." beginnen Sie stockend, "es hat sich verschlechtert. Der Paß ist zugeschneit." Wortlos entriegelt der Alte das schwere Eichentor, der linke Torflügel schwingt auf. Schnell treten Sie hindurch, und Bruder Horatius läßt das Tor mit einem dumpfen Knall zufallen .
Vor Ihnen ragt der Tempel auf, im schwachen Licht des anbrechenden Abends hat er etwas Bedrohliches... Horatius murmelt: "Wo die Schlafstätten sind, wißt Ihr ja." Offenbar scheint er diesmal nicht gewillt, Sie zu begleiten. Als er im Eingang des Torturmes verschwindet, stapfen Sie durch den knöcheltiefen frischen Schnee, der die letztlich noch freigeschaufelte Schneise bedeckt, auf die Stallanlagen zu (212) .